
Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst verbindet wilde Natur mit maritimem Charme, traditionsreicher Architektur, Kunstszene und außergewöhnlicher Kulinarik. Diese Seite zeigt dir die schönsten Orte, Attraktionen und Geheimtipps.
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Zingst liegt am östlichen Ende der malerischen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der deutschen Ostseeküste. Zwischen feinsandigen Stränden, schilfbewachsenen Boddenlagunen und unberührter Natur erwartet dich eine Vielfalt an Erlebnissen – vom entspannten Strandurlaub bis zur aktiven Entdeckungstour im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Der feinsandige Strand gehört zu den schönsten der Region. Besonders stimmungsvoll ist ein Spaziergang auf der Seebrücke. Sie ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern bietet spektakuläre Ausblicke über die Ostsee, ist ein beliebter Fotospot und ein perfekter Ort für romantische Sonnenuntergänge. Der lange Sandstrand mit Hundestrandabschnitten lädt zu Sonne, Sand und Meer ein – ideal für Familien und Vierbeiner.

Zingst gilt als Fotohauptstadt der Ostseeküste. Im Max Hünten Haus finden regelmäßig hochkarätige Ausstellungen, Workshops und Vorträge statt. Während des Umweltfotofestivals „horizonte zingst“ verwandelt sich der Ort in eine internationale Bühne für visuelle Kunst.
Ganzjährig macht Zingst seinen Namen als Fotostandort auch im öffentlichen Raum sichtbar. Überall im Ort können Besucher beeindruckende fotografische Werke entdecken – ob auf dem Postplatz, entlang der Jordanstraße oder bei thematischen Ausstellungen direkt am Strand. Diese Open‑Air‑Galerien zeigen herausragende Bilder, oft im Zusammenhang mit dem jährlichen Umweltfotofestival „horizonte zingst“, und laden zu einem Spaziergang durch außergewöhnliche Perspektiven ein. Neben großformatigen Open‑Air‑Installationen in der Jordanstraße gibt es am Postplatz regelmäßig inspirierende fotografische Positionen zu sehen. Am Strand führt die sogenannte Bilderflut bei Sonnenuntergang Bilder aus Workshops und Festivalprojekten vor der Kulisse der Ostsee vor Augen. Diese öffentlichen Ausstellungen machen Zingst zu einer offenen Galerie unter freiem Himmel, die Kunst, Natur und Alltagsimpressionen verbindet und für Besucher jeden Alters zugänglich ist.
Der historische Museumshof vermittelt regionale Bauweise, Handwerk und Lebensart vergangener Zeiten. Er ist ein ruhiger Ort für Kulturinteressierte und Familien mit Bildungsanspruch. Die Museumsscheune können auch Paare von außerhalb als Räumlichkeit für ihre Hochzeitstrauung mieten.
Im Dezember dient der Museumshof als Austragungsort der Veranstaltung „Lütten Wiehnacht“, und von Frühling bis Herbst lädt dort der wöchentliche Regionalmarkt zum Erkunden ein. Des Weiteren finden hier im Mai auch die Blues- und Jazztage statt.

Der Hafenbereich lädt zu ausgedehnten Spaziergängen, gemütlichen Restaurantbesuchen und spannenden Bootsausflügen ein. Besonders beliebt sind die Boddenrundfahrten und Zeesboot-Törns, die einzigartige Perspektiven auf die faszinierende Natur- und Küstenlandschaft bieten.
Die neue, moderne Steganlage erstreckt sich über 197 Meter über das Wasser und ist damit nicht nur eine ideale Anlaufstelle für Fahrgastschiffe. Sie überzeugt zudem durch zahlreiche Aussichtsplattformen und Relaxzonen, die zum Verweilen und Staunen einladen. Vogelbegeisterte und Naturliebhaber finden hier einen perfekten Ausgangspunkt, um die beeindruckende Kranichzeit ab Ende September hautnah zu erleben.
Ob ein entspannter Spaziergang entlang der Stege, ein kurzer Stopp in einem der Restaurants oder eine Bootsfahrt, die den Blick auf das glitzernde Wasser eröffnet – der Hafenbereich vereint Erholung, Naturerlebnis und maritime Faszination auf einzigartige Weise.

Das Experimentarium in Zingst ist ein interaktives Mitmach-Museum, das speziell für Kinder und Familien konzipiert wurde. Hier wird Lernen zum Abenteuer: Kleine Entdecker können an spannenden Stationen selbst experimentieren, ausprobieren und entdecken. Von Naturphänomenen über Technik bis zu optischen Täuschungen – das Experimentarium macht Wissenschaft greifbar und verständlich.
Das BOMIGO in Zingst bietet Spaß für die ganze Familie – egal bei welchem Wetter. Innen sorgen Bowlingbahnen mit Kinder-Bumpern für Spielspaß, draußen können Besucher Minigolf auf zwei abwechslungsreichen Parcours spielen. Ein perfekter Ort für Familien, Gruppen oder Paare zwischen Strand- und Naturerlebnis.

Zingst bietet nicht nur Natur, Strand und Kunst, sondern auch kulturelle und spirituelle Highlights. Die beiden Kirchen im Ort sind prägende Bauwerke, die Geschichte, Architektur und Gemeinschaft widerspiegeln. Sie laden Besucher ein, einen Moment der Ruhe zu genießen und mehr über die Region und ihre Traditionen zu erfahren.
Die Peter-Pauls-Kirche in Zingst wurde 1862 eingeweiht und ist ein herausragendes Beispiel neugotischer Backsteinarchitektur. Mit ihrem markanten Turm prägt sie das Ortsbild, innen überzeugt sie durch kunstvolle Holzaltäre und eine Sauer-Orgel. Die Kirche ist lebendiger Mittelpunkt der Gemeinde, bietet Konzerte, Andachten und kulturelle Veranstaltungen und lädt zu einem ruhigen Spaziergang über den historischen Friedhof ein.
Die Katholische Kirche St. Michael entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem ehemaligen Seemannshaus und wurde 1950 geweiht. Künstlerische Highlights sind der Tabernakel von Josef Hoogk und das Wandbild des Erzengels Michael von Rudolf Brückner-Fuhlrott. Bernsteine im Altarbereich verbinden Symbolik und regionale Tradition. Die Kapelle bietet heute fast 100 Plätze und ist für Gottesdienste und Besucher geöffnet.

Der Surf & Wave Club Zingst ist die Surfschule am Sportstrand Zingst und bietet Wassersport‑Erlebnisse für Einsteiger, Fortgeschrittene und alle, die Lust auf Action am Wasser haben. Seit über 20 Jahren kannst du hier das Surfen, Stand‑Up‑Paddling (SUP), Wing‑Surfen, Windsurfen und Kitesurfen lernen oder deine Fähigkeiten verbessern – einzeln, in Kursen, Camps oder Gruppenangeboten. Die Angebote reichen von kurzen Einsteigerkursen bis zu mehrtägigen Surf‑ und SUP‑Camps direkt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Am Hotel Seebrücke gibt es Ausleihmöglichkeiten für Stand-Up-Paddle-Boards für Anfänger und Fortgeschrittene. Über SUP & Go am HEIUKI SUP-Automaten kannst du dein Board unkompliziert ausleihen, und auf der anderen Seite des Deichs wartet bereits die Ostsee auf dich.
Der Martha Müller-Grählert Park in Zingst verbindet Erholung, Kunst und Aktivität. Hier kannst du wechselnde Fotoausstellungen im Rahmen des Umweltfotofestivals „Horizonte Zingst“ entdecken, die beeindruckendede Aufnahmen zeigen. Für Sportbegeisterte stehen Außen-Fitnessgeräte bereit, sodass Spaziergänge durch die grüne Anlage mit Bewegung kombiniert werden können. In den Sommermonaten finden hier zudem gelegentlich Open-Air-Livemusik-Veranstaltungen statt. Der Park ist ideal für Familien, Paare, Fotografen und Naturliebhaber, die Kunst, Natur und Fitness miteinander verbinden möchten.
Die Große Kirr liegt südlich von Zingst im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und ist eines der wichtigsten Brut- und Rastgebiete für Wasservögel an der südlichen Ostseeküste. Die unberührten Salzwiesen bieten Lebensraum für zahlreiche Gänse, Schwäne und Kraniche. Ein Betreten der Insel ist nur im Rahmen geführter Touren oder mit Genehmigung möglich, sodass die Natur weitgehend ungestört bleibt. Besonders spektakulär sind die Vogelbeobachtungen im Frühling und Herbst, die sie zu einem Highlight für Naturfreunde und Fotografen machen.
Westlich von Zingst liegt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, eine abwechslungsreiche Naturregion aus Boddengewässern, Schilfgürteln, Salzwiesen und Dünen. Neben zahlreichen Vogelarten bietet die geschützte Landschaft auch Lebensraum für Damm- und Rotwild, das insbesondere während der Brunftzeit spannende Beobachtungen erlaubt. Am Pramort, dem westlichen Zipfel der Halbinsel, lassen sich Tiere von Aussichtsplattformen aus gut beobachten. Kraniche, Gänse, Schwäne und Wildtiere ziehen hier durch ihr natürliches Revier. Wanderungen, Radtouren oder geführte Exkursionen machen die stille, ursprüngliche Landschaft für Naturfreunde, Fotografen und Ruhesuchende besonders erlebbar.

Einem beliebten Ostseebad, das mit weitem Sandstrand, ursprünglicher Natur und maritimer Ruhe begeistert. Eingebettet in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und direkt an der Ostsee erwarten Sie unter anderem der Darßer Ort mit dem Leuchtturm, die neue Seebrücke sowie die Seemannskirche. Prerow verbindet Erholung, Naturerlebnis und traditionelle Küstenatmosphäre.
Die neue Seebrücke wurde im Oktober 2024 eröffnet und ist mit rund 720 Metern Länge die längste Seebrücke im gesamten Ostseeraum. Sie steht auf 87 Pfählen, ist etwa 4,20 Meter breit und führt weit hinaus auf das Meer zu einem künstlich angelegten Inselhafen. Das Bauwerk entstand nach über zweijähriger Bauzeit und gilt als neues Wahrzeichen des Ostseebades. Allein im ersten Jahr nutzten mehr als 536.000 Besucher die Brücke, was ihre große touristische Bedeutung unterstreicht.
Der am Seebrückenkopf liegende Inselhafen wurde als Not- und Etappenhafen zwischen Warnemünde und Barhöft geschaffen und ersetzt den früheren Nothafen Darßer Ort im Nationalpark. Er bietet rund 33 Liegeplätze u. a. für Sportboote, Fischer, Seenotrettung und Fahrgastschiffe. Die Anlage ist bewusst kein großer Yachthafen, sondern für kurze Aufenthalte konzipiert; die maximale Liegezeit beträgt in der Regel 24 Stunden. Mit diesem Konzept wurde ein langjähriger Nutzungskonflikt zwischen Schifffahrt und Naturschutz gelöst.

Das Darß‑Museum in Prerow ist das zentrale Landschafts‑ und Heimatmuseum der Halbinsel Fischland‑Darß‑Zingst und zeigt die enge Verbindung von Mensch, Natur und Geschichte in dieser Region. In der Ausstellung erfahren Sie, wie sich die Landschaft im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie die Menschen hier über Jahrhunderte gelebt und gearbeitet haben – von der Ur‑ und Frühgeschichte über Fischerei, Seefahrt und Baukultur bis zur Entstehung des Badeorts Prerow.
Originale Objekte, Modelle und multimediale Elemente machen die Themen lebendig und abwechslungsreich, und auch wechselnde Sonderausstellungen, Vorträge oder Veranstaltungen tragen zur Vielfalt bei.
Das Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude im Ortszentrum und ist ein lohnenswertes Ziel bei jedem Wetter – als Ergänzung zum Strandtag oder als kulturelles Highlight Ihres Urlaubs.
(Hinweis: Aktuell kann das Museum wegen Sanierungs‑ und Erweiterungsarbeiten zeitweise geschlossen sein – aktuelle Öffnungszeiten bitte vor dem Besuch prüfen.)
Die Heimatgalerie ist ein kleines, familiär geführtes Ausstellungs‑ und Verkaufsatelier mitten im Ortskern (Waldstraße 54) von Prerow. In einem historischen Darßer Schifferhaus führt die Familie Moldenhauer durch viele Jahrzehnte lokaler Lebens‑ und Arbeitswelt, erzählt vom rauen Alltag an der Küste und zeigt liebevoll ausgewählte Kunst‑ und Handwerksstücke, die die Verbundenheit mit Land und Meer widerspiegeln.
Direkt mit auf dem Hof – ein kleines Bernsteinmuseum, das sich dem „Gold der Ostsee“ widmet – dem Bernstein, der nach Stürmen an den Strand gespült wird und seit Generationen Menschen fasziniert. In der Sammlung sehen Sie zahlreiche Bernsteinstücke in verschiedenen Formen und Farben sowie Wissenswertes über Entstehung, Fundgeschichte und Bedeutung dieses Naturmaterials. Der Besuch ist kostenlos, was viele Gäste als willkommene Entdeckung schätzen.
Ein besonderes Highlight ist die kleine Werkstatt, in der gezeigt wird, wie Strandfunde wie Bernstein, Treibholz oder Fossilien in kreative Objekte verwandelt werden. Besucher bekommen so einen Eindruck davon, wie aus natürlichen Schätzen individuelle Kunst‑ und Schmuckstücke entstehen – handwerklich verarbeitet mit Liebe zur regionalen Tradition.
Neben dem neuen Inselhafen besitzt Prerow weiterhin seinen klassischen Boddenhafen, der als Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten auf den Saaler Bodden und für die lokale Fischerei dient. Er steht stärker in der Tradition des alten Fischerdorfes und bildet einen ruhigen Gegenpol zur modernen Seebrückenanlage.
Der kommunale Hafen von Prerow liegt ruhig am Ende des Prerow‑Stroms am Bodden und dient sowohl als Wasserwanderrastplatz für Boote als auch als beliebter Treffpunkt für Wassersportler und Ausflügler. Die Anlage bietet rund 59 Liegeplätze mit Strom- und Wasseranschlüssen sowie moderne Sanitäranlagen – ideal für Segler, Motorbootfahrer, Kanuten oder Paddler, die entlang der Boddenküste unterwegs sind.
Von hier starten außerdem Fahrgastschiffe zu Rundfahrten über die Boddengewässer, und am Prerow‑Strom können Wassertreter, Ruder‑ und Motorboote sowie Kajaks ausgeliehen werden.
Besonders beliebt bei Einheimischen und Gästen sind die jährlich stattfindenden Veranstaltungen am Hafen: das Hafenfest mit maritimer Stimmung, Musik und Gastronomie sowie das Oldtimertreffen, bei dem historische Fahrzeuge gezeigt werden – ein Highlight für Familien, Hobbyfotografen und Liebhaber von Tradition und Technik.
Die Halbinsel Darß ist ein Paradies für Naturliebhaber, und rund um Prerow erwarten Besucher einige der schönsten Landschaften der Ostsee. Der Darßer Ort, die nordwestliche Spitze der Halbinsel, beeindruckt mit urwüchsiger Küstenlandschaft, Dünen, Windflüchtern und weiten Sandstränden. Hier steht auch der historische Leuchtturm, ein markantes Wahrzeichen, das Einblicke in die maritime Geschichte der Region bietet und bei Spaziergängern und Fotografen gleichermaßen beliebt ist.
Im Anschlussgebäude des Leuchtturms befindet sich das Natureum, eine Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, das auf anschauliche Weise die Natur- und Küstenwelt des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft erklärt – von heimischen Tieren und Pflanzen über Ostseeaquarien bis hin zur Dynamik der Küste und Landschaft.
Unmittelbar angrenzend erstreckt sich der Weststrand, ein nahezu unberührter Naturstrand, der für seine Weite, Ruhe, Bernstein und das Treibholz bekannt ist. Er gilt als einer der ursprünglichsten Strände Deutschlands und lädt zu langen Spaziergängen, Vogelbeobachtungen oder einfach zum Entspannen ein.
Zwischen dem Darßer Ort und dem Ostseeheilbad Prerow liegt der Darßwald, ein weitläufiges Waldgebiet im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Dichte Kiefern- und Buchenwälder, stille Wege und malerische Pfade machen ihn ideal für Rad- und Wandertouren. Besonders beliebt ist der Holzrundwanderpfad, der zu einem lehrreichen Rundgang durch die Waldlandschaft einlädt und Einblicke in Flora, Fauna und Ökosysteme bietet.
Wer nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Leuchtturm gelangen möchte, kann alternativ mit der Kutsche ab der Haltestelle am Anfang des Bernsteinwegs fahren oder die Darßbahn vom großen Parkplatz am Ende des Bernsteinwegs nutzen.
Von der Endhaltestelle der Darßbahn aus führt der ca. 4 km lange Holzrundwanderpfad durch die Dünenlandschaft mit mehreren Aussichtsplattformen direkt bis zum Leuchtturm – eine ideale Kombination aus bequemer Anreise und anschließendem Naturerlebnis zu Fuß.
Zusammen bilden Darßer Ort, Leuchtturm, Weststrand, Darßwald, Holzrundwanderpfad sowie Kutsch- und Bimmelbahn-Optionen eine perfekte Mischung aus Küsten- und Waldnatur, Freizeitaktivitäten und Naturerlebnis – ideal für alle, die die ursprüngliche Schönheit des Darß entdecken möchten.

Die Freilichtbühne im Prerower Kurpark ist ein überdachter Veranstaltungsort direkt am Hauptübergang zur Seebrücke und ein beliebter Treffpunkt für Kultur, Musik und Unterhaltung im Sommer. Von Konzerten über Comedy‑Shows bis zu Film‑Events und Kinder‑Theaterprogrammen bietet die Bühne eine abwechslungsreiche Auswahl an Veranstaltungen – bei gutem wie bei schlechtem Wetter, denn die Zuschauerplätze sind überdacht. Ein kleines Imbiss‑ und Getränkeangebot vor Ort sorgt für das leibliche Wohl, und Eintrittskarten gibt es in der Tourist‑Information Prerow oder online.
Die Seemannskirche in Prerow ist das älteste Gotteshaus auf dem Darß und ein bedeutendes Zeugnis der jahrhundertealten Seefahrer‑Tradition des Ortes. Ursprünglich im 18. Jahrhundert erbaut, beeindruckt sie heute als Backsteinbau mit historischem Interieur, zahlreichen kunstvoll gefertigten Modellschiffen, Messing‑ und Kristallkronleuchtern sowie alten Grabsteinen rund um das Gebäude. Neben regelmäßigen Gottesdiensten findet in der Kirche ein abwechslungsreiches Kulturprogramm statt – von Ausstellungen und Lesungen bis zu Konzerten und traditionellen Festen wie dem Seemannskirchenfest im August.

Das Cinema‑Prerow in der Ortsmitte an der Waldstraße 5 ist ein traditionsreiches Kino mit moderner Technik und gemütlicher Atmosphäre. Bereits seit den 1950er‑Jahren gibt es an dieser Stelle Filmvorführungen, und seit 1998 wurde das Haus als „Cinema‑Prerow“ mit neuem modernen Kinosaal betrieben. Heute bietet das Kino Platz für 152 Gäste, aktuelle Spielfilme inklusive 3D‑Vorstellungen sowie Snacks und Getränke im Foyer – von Popcorn über Nachos bis zu Süßigkeiten.
Dank der zentralen Lage ist das Cinema-Prerow ein idealer Ausflugstipp für Regentage, um entspannt aktuelle Filme zu sehen, ohne den Urlaubstag draußen zu unterbrechen.